Redaktionsgrundsätze




6. Die RGD vereinigt verschiedene Publikationstypen, um für eine breit gefächerte Öffentlichkeit zugänglich zu sein

Derzeit existieren vier Publikationstypen. Mit der Zeit werden weitere hinzukommen

 

Die RGD stellt vollständige Vorlesungsmanuskripte in den Kernfächern des französischen und ausländischen Rechts zur Verfügung. Das erste Manuskript behandelt das französische allgemeine Verwaltungsrecht und stammt von Prof. Dr. Pierre Tifine. Es wird ab dem 20.04.2012 nach und nach online gestellt.

Die RGD veröffentlicht Aufsätze, die von unseren Partnerjournalen stammen oder erstmals in der RGD veröffentlicht werden. Unserem dritten wissenschaftlichen Grundsatz (Eine Veröffentlichung in der RGD bedeutet unter keinen Umständen, dass sich die RGD die Exklusivrechte vorbehält) entsprechend, können die Aufsätze auch in anderen Medien veröffentlicht werden.

Unter “Jurisprudence clefs” finden Sie vertiefende Anmekrungen zu wichtigen Urteilen. Diese Anmerkungen wurden ursprünglich im Rahmen des “Jurisprudence clefs” Projekts für Transactive (Thomson-Reuters Gruppe) verfasst. Die Anmerkungen werden nach und nach in die RGD integriert, die das Projekt fortführt und auf den neuesten Stand bringt.

 

Die “Analyses rapides” bieten einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Rechtsprechung. Sukzessive werden die wichtigen Entscheidungen des französischen obersten Verwaltungsgerichts, Zivilgerichts und des Verfassungsgerichts abgedeckt.

 

7. Das Lektorat der RGD ist anonym und die Verfasser der eingereichten Artikel bleiben ebenfalls anonym, falls die Beiträge nicht von einem Mitglied des Redaktionskomitees vorgeschlagen werden.

Die RGD sichert so, dass die Veröffentlichungen den höchsten wissenschaftlichen Standards entsprechen.

 

8. Die RGD folgt einem strikten hierarchischen Aufbau, der eine klare Darstellung der unterschiedlichen Veröffentlichungen ermöglicht.

 

9. Die online verfügbaren Beiträge werden teilweise auch in einer gedruckten Ausgabe veröffentlicht.

 

10. Die RGD beabsichtigt eine mehrsprachige Zeitschrift zu sein.

Eine juristische Onlinezeitschrift in zwei Sprachen zur Verfügung zu stellen ist eine sehr komplexe Aufgabe. Im Unterschied zu sonstigen Onlinezeitschriften stellen sich hier zwei zusätzliche Probleme: jeder Sprache entspricht ein eigenens Recht und die unterschiedlichen Rechtsbegriffe lassen sich nicht ohne Schwierigkeiten in eine andere Sprache übersetzen

Die Umsetzung des achten Grundsatzes der RGD, der eine strikte hierarchische Darstellung vorsieht, erfordert hier reifliche Überlegungen, um den Übergang von einer Sprache zur anderen sinnvoll zu gestalten.

Die mehrsprachigen Optionen werden daher nach und nach in die RGD integriert.


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