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II. Weiterentwicklung der Unteilbarkeit im 16. Jahrhundert: Unteilbarkeit der Krone und Zentralismus

Citer : Madeleine Lasserre, 'II. Weiterentwicklung der Unteilbarkeit im 16. Jahrhundert: Unteilbarkeit der Krone und Zentralismus, ' : Revue générale du droit on line, 2026, numéro 70772 (www.revuegeneraledudroit.eu/?p=70772)


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In etwa zeitgleich mit dem Auftauchen des Begriffs der Staatsgewalt (souveraineté)1 gewann auch der Begriff der Unteilbarkeit im politischen Diskurs stärkere Bedeutung.2 Denn die Unteilbarkeit sicherte die Staatsgewalt des Königs. Zum einen wurde die Staatsgewalt nach außen – insbesondere im Verhältnis zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation sowie dem Vatikan – bestärkt, wenn Frankreich als Nation geeint und unteilbar ist.3 Exemplarisch steht hierfür der Ausspruch Marino Cavallis, dem Botschafter der Republik Veneziens: „Es gibt fruchtbarere und reichere Länder wie Ungarn und Italien, es gibt größere und mächtigere Länder wie Deutschland und Spanien; aber keines ist so geeint […] wie Frankreich.“4 Zum anderen wird im Landesinneren die Staatsgewalt bestätigt, wenn das Territorium nicht aufgespalten werden kann.5 Die Unteilbarkeit wird also auch gegenüber lokalen Herrschern wie Lehensherren bekundet.6

1. Jean Bodin – Vater der Unteilbarkeit?

Jean Bodin schuf mit seinem Werk „Les Six Livres de la République“ eines der „grundlegenden Werke der frühneuzeitlichen Staatslehre“7. Zwar erwähnte Bodin den Begriff der Unteilbarkeit nur äußerst sparsam (häufiger erfolgt die Nennung von Absolutheit sowie Unveräußerlichkeit8 ) dennoch stützte er den normativen Gehalt seiner Souveränitätslehre auf den Begriff der Unteilbarkeit.9 Der Begriff der Unteilbarkeit gibt dem Souveränitätsbegriff ihren eigentlichen Sinn10 und bestimmt auch die anderen Komponenten, die zu seiner Definition gehören (Absolutheit und Unveräußerlichkeit).11 Bodin war der erste, der 1576 im politischen Kontext von Souveränität sprach und diese mit den Prinzipien der Einheit und der Unteilbarkeit verknüpfte.12 Souveränität sei die „absolute und fortwährende Machtausübung“13. Ausgangspunkt bilden für Bodin die Lehren des Aristoteles,14 da auch dieser davon ausging, dass Politik dem Gemeinwohl dienen solle.15 Bodins Souveränitätsthese stärkte die Macht des Ancien Régime. Zu den Kernschlussfolgerungen seiner Thesen zählen zum einen, dass die Staatsgewalt von einer individualisierbaren Person, also dem König, ausgeübt werden müsse.16 Diese singuläre Ausübung der Staatsgewalt sei zweitens notwendig, um dem Willen Gottes zu entsprechen.17

Bodin zufolge war die Monarchie des Ancien Régime die einzige mit seiner Souveränitätslehre vereinbare Staatsform.18 Demnach sei die soziale Ordnung nur dann zu wahren, wenn die Staatsgewalt durch eine individualisierbare Instanz ausgeübt werde, womit die Stellung des Königs als einziger Träger19 der Staatsgewalt, ungemein verfestigt wurde.20 Diese Anschauung über die Monarchie als einzig mögliche Form der Ausübung von Staatsgewalt,21 steht im Zusammenhang mit der Definition Bodins von der Souveränität als „absolut, beständig, unveräußerlich und unteilbar“.22

Bodin definierte mehrere Komponenten der Souveränität des Königs: u.a. das Recht Gesetze zu erlassen, über Krieg oder Frieden zu entscheiden, Offiziere zu benennen.23 Diese Komponenten müssten individuell ebenfalls absolut, beständig, unveräußerlich und unteilbar sein.24 Sieht man genauer hin, ließen sich all diese Komponenten der Souveränität (Absolutheit, Beständigkeit und Unveräußerlichkeit) mit der Komponente der Unteilbarkeit erklären und durchsetzen. Das Unteilbarkeitspostulat bildet daher, wie erwähnt, den Kern der Souveränitätslehre Bodins.25

Zwar nennt Bodin nicht ausdrücklich selbst, dass die Unteilbarkeit seine Lehre von der Souveränität leite. Félicien Lemaires Anschauung hierzu ist jedoch überzeugend.26 Die politische Gemeinschaft des Ancien Régime wird über die Staatsgewalt des Königs zusammenhalten, da diese sich auf das gesamte Hoheitsgebiet und sämtliche Bürger:innen bezieht.27 Der König stellte das einzige in Betracht kommende Bezugssubjekt für diese absolute Staatsgewalt dar. Nur dadurch, dass die Staatsgewalt unteilbar war, konnte die so verstandene gesellschaftliche und politische Einheit erreicht werden.28 Zudem richten sich auch die anderen Komponenten, durch die die Souveränität beschrieben wird an der Unteilbarkeit aus. Etwa bezog sich die Unveräußerlichkeit – welche 1566 in der ordonnance de Moulins kodifiziert wurde –außenrechtlich darauf, Teile des königlichen Territoriums nicht ohne Zustimmung des Volkes an ein anderes Land zu veräußern.29 Hiermit wird der unlösbare Zusammenhang mit dem Prinzip der Unteilbarkeit deutlich. Auch im Begriff der „absoluten“ Souveränität ist die Unteilbarkeit mitgemeint.30 Denn die Staatsgewalt kann nur dann absolut sein, wenn sie nicht unterteilbar und auf andere übertragbar ist.

Beschreibt man die Einheit der Staatsgewalt als Naturrecht (also göttliches Recht) des Ancien Régime („lois fondamentales du royaume“),31 sollte man entsprechend Félicien Lemaire auch feststellen, dass der Begriff der Staatsgewalt bei Bodin erst durch die Unteilbarkeit ihren juristischen bzw. normativen Gehalt verliehen bekam.32 Auch wenn Bodin den Begriff „Unteilbarkeit“ nicht inflationär verwendete, ist er mit seinem Text „Les Six Livres de la République“ zweifelsfrei Urheber des Prinzips der Unteilbarkeit im Verfassungsrecht – obgleich dieses Prinzip auch bereits früher im politischen und religiösen Kontext gebraucht wurde.33 Folgelogisch erscheint es, dass die Staatsgewalt – die dem Reich Gottes entsprechen musste – nur von einem individualisierbaren Souverän ausgeübt werden konnte.34 Weshalb die einheitliche Staatsgewalt jedoch nur durch den König selbst und nicht losgelöst von der Staatsform durch einen anderen allein die Macht ausübenden Souverän bestätigt werden konnte, wird nicht näher erklärt. Auch in Moreau-Reibels Kommentierung zur Lehre Bodins, stellt dieser fest, dass dessen Thesen zur Souveränität unabhängig von einer bestimmten Staatsform seien.35 Im Ergebnis richtet sich die Definition der Souveränität von Bodin als „absolut, beständig, unveräußerlich und unteilbar“36 auf Ebene der internen Machtausübung also insbesondere gegen eine Gewaltenteilung.

Die Begründung für den König als alleinigen Träger der Staatsgewalt lässt sich darin finden, dass dieser als „Minister Gottes“ hierzu auserkoren sei.37 Die Ausübung der königlichen Staatsgewalt habe dabei eine naturrechtlich fundamentale Stellung, die dazu führe, dass das Monopol der Macht dem König zukomme.38 Nicht nur Bodin hielt sich in seiner Lehre stark an das Modell des Königs als Vertreter Gottes auf Erden, auch im Klerus selbst lassen sich Stimmen der Unteilbarkeit als Teil der Souveränitätslehre finden. Etwa Thomas von Aquin spricht sich dafür aus, dass der Umstand, dass „Gott, der in seinem Wesen geeint und singulär ist, darauf schließen lässt, […] [dass] die Regierung, die Gott imitieren soll, das beste und perfekteste sein [muss]“39 So führe die Durchsetzung der Unteilbarkeit eines Reichs zur Erhaltung „seines Glanzes“.40 Die im Jahr 1632 durch Cardin le Bret geprägte Formulierung „die Staatsgewalt ist ebenso wenig teilbar, wie ein Punkt in der Geometrie teilbar ist“41, die später etwa von Richelieu weitergetragen wurde, fußt ebenfalls auf Bodins Souveränitätsthese. Sie wird so interpretiert, dass eine absolutistische Herrschaft nur durch göttliches Recht, also Naturrecht begrenzbar sei.42

2. Adaptationen der Theorie Bodins: von der Unteilbaren Staatsgewalt zum politischen Zentralismus

Während der Zeit des Absolutismus wurden Bodins Lehren vielfach rezipiert und weiterentwickelt.43 Einerseits kommt es zu Anpassungen, die das Prinzip (bereits zu diesem Zeitpunkt) beschränken. Andererseits ist die Zeit des Absolutismus auch die Periode, in der das Prinzip tief in der französischen Staatslehre der Monarchie verankert wird.

Einschränkend lässt sich etwa anführen, dass laut Le Bret auch das Vorliegen von Generalständen nicht an der Unteilbarkeit der Staatsgewalt rüttet, denn sie haben nur beratenden Charakter. Auch dass der König seine Gewalt über den Mittelsmann eines Rates ausübe, widerspreche dem Prinzip einer unteilbaren Staatsgewalt nicht, denn der Rat selbst sei geeint und seine Kompetenzen entsprächen denen des Königs.44 Auch zu Zeiten, als königliche Autorität Kritik erfährt, etwa durch die als quasi-Legislativgewalt agierenden parlements45, wird stets betont, dass dies durch den Willen des Königs geschehe, seine absolute Herrschaftsmacht also nicht in Frage gestellt werde.46

Insbesondere zu Zeiten Ludwigs XIV manifestieren sich sowohl der göttliche Auftrag des Königs als auch die Unteilbarkeit seiner Souveränität am deutlichsten. Einerseits wurde der göttliche Auftrag der Krone zu Zeiten Ludwigs XIV nicht erst durch eine zwischengeschaltete Instanz legitimiert (etwa durch den Papst oder das Volk). Vielmehr habe der König seine Macht unmittelbar von Gott erlangt. So wie Gott ein und unteilbar ist, sei auch die königliche Autorität ein und unteilbar.47 Zum anderen verkörperte – unabhängig von seiner historischen Genauigkeit – der Ausspruch „l’Etat c’est moi“ der Ludwig XIV zugeschrieben wird, die Unteilbarkeit des absolutistischen Staats exemplarisch.48 Das einzige Zurechnungssubjekt der Staatsgewalt war damit der König. In Fortführung dieser Anschauung von der Absolutheit wird unter Ludwig XV das Königreich als „der Teilung, als größten Makel von Zivilgesellschaften, am stärksten abgewandt“ beschrieben.49

In diesen Zeitstrahl lässt sich außerdem die Entstehung eines französischen Zentralismus einordnen.50 Dieser steht in engem Zusammenhang mit der Affirmation der Unteilbarkeit der Herrschaftsausübung. Der Zentralismus bezieht sich nicht nur auf die Ausrichtung wichtiger Infrastrukturen (etwa Straßen) auf Paris, sondern auch im politischen Geschehen entsteht ein größerer Wunsch nach rechtlicher Vereinheitlichung.51 Diese wurde vorangetrieben durch die Verschriftlichung von Gewohnheitsrecht in der ordonnance de Montils-les-Tours (1454).52 Ein gemeinsames verschriftlichtes Gewohnheitsrecht wurde zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert u.a. durch die politischen Figuren Dumoulins, Domats oder Pothiers unterstützt sowie durch das Kodifikationswerk von Jean-Baptiste Colbert unter Ludwig XIV.53 Zentralismus und Einheitlichkeit können so in Zusammenhang gebracht werden. Denn der Zentralismus verfestigte die Einheit und die Unteilbarkeit und gab der unteilbaren Macht des Königs damit eine neue inhaltliche Ausrichtung.54 Während ausgehend vom antiken und christlichen Unteilbarkeitsverständnis also rechtliche und tatsächliche Pluralität mit dem Unteilbarkeitsprinzip vereinbar waren,55 änderte sich dies im Absolutismus. Tocqueville sieht in der zunehmenden Zentralisierung des Landes den ersten Schritt hin zur Revolution. Denn wenn der Zentralismus (und damit die Einheit und Unteilbarkeit) als einziges Staatsprinzip des Ancien Régime die Revolution überlebt habe, sei diese als der Auslöser für die Revolution zu sehen.56

Trotz der Unterschiede zwischen den drei Ständen – und auch innerhalb dieser Stände, wo sich etwa die Bourgeoisie und der verarmte Klerus gegenüberstanden57 – entwickelte sich in der französischen Gesellschaft eine Einheit heraus.58 So beschrieb Tocqueville Frankreich als „das Land, in dem die Menschen sich untereinander am meisten ähneln […]. Trotz der Vielseitigkeit, die noch existiert, ist die Einheit der Nation schon sichtbar; die Einheitlichkeit des Rechts macht diese deutlich.“59 Später beschrieb auch der Präfekt Chevillard die Einheit als „großes Werk“ der Monarchie.60

Auch nach Péguy, der aus der Perspektive des 20. Jahrhunderts auf die Einheit und Unteilbarkeit im Ancien Régime zurückschaut, stellt fest, dass die Monarchie zu Ende ging, weil sie ebendiese durch den Zentralismus erschaffenen Werte der Einheit und Unteilbarkeit – aufgrund zu tiefgehender sozialer Divergenzen in der Gesellschaft – nicht mehr nachkommen konnte.61 Zur damaligen Zeit erwuchsen die Affirmationen von Einheit und Unteilbarkeit eher aus einem patriotischen Zugehörigkeitsgefühl – also einem symbolischen Wert,62 der Auswirkungen auf die Rechtseinheit im Sinne des Zentralismus hatte63 – als aus einer bestimmten Staatsform. Nach Betont würden durch die Prinzipien von Einheit und Unteilbarkeit sowie durch den Zentralismus „Kraft, Unabhängigkeit und Ehre des Landes“64 gesichert. Sobald der König die Aufgabe als Repräsentant für Einheit und Unteilbarkeit zu sorgen nicht mehr erfüllen konnte, war die Monarchie ihrer Daseinsberechtigung beraubt.65

Um einer Assoziation zwischen der politisch und gesellschaftlich verzeichneten Zersplitterung des Landes mit der Monarchie entgegenzuwirken, wurde im Laufe des 18. Jahrhunderts durch die Krone immer stärker Wert auf eine Zentralisierung des Landes gelegt.66 Durch diese Form der Stärkung der Einheit wurde zwar auch die Unabhängigkeit gegenüber dem Ausland gesichert, jedoch konnte sie trotz des auflebenden Patriotismus die Gesellschaft nicht mehr vollends einen.67 Zu sehr spaltet die Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft die politische Ordnung.68 Der regionale Pluralismus an politischen Institutionen,69 die auch zu unterschiedlichen Gesetzen und Privilegierungen bestimmter Bevölkerungsgruppen führten, schwächten die Einheit. So stellt Gaxotte fest: „Das Königreich hat einen einheitlichen Souverän aber keine einheitlichen Institutionen“.70 Dieser rechtliche wie kulturelle Pluralismus im Königreich ist auch dadurch zu begründen, dass dieses seine Größe durch Eroberungen und Verträge kulturell und rechtlich diverser Gebiete erlangt hat, bei denen die Krone nicht versuchte, der Bevölkerung gemeinfranzösische Bräuche aufzuzwingen. Stattdessen wurden regionale Besonderheiten regelmäßig anerkannt und beibehalten, um Unruhen und Ablehnung der neuen Herrschaft zu vermeiden.71 Aus diesem Grunde bestand unter der Monarchie eine regionale Diversität, die auch durch einen fortschreitenden Zentralismus nicht ausgelöscht werden konnte.72

Vor Ende des Ancien Régimes wurden noch mehrere Reformen umgesetzt, die zur weiteren Vereinheitlichung des Landes führen sollten. Diese Reformen wurden von den Mitgliedern des zweiten und dritten Stands als nachteilig wahrgenommen.73 Die folgende Revolution versuchte diejenige Einung zu erreichen, die innerhalb der Monarchie nicht umgesetzt werden konnte. Als paradox kann hieran wahrgenommen werden, dass dem einstmaligen Symbol der Einheit (der Krone) immer mehr Macht entzogen wird. Dies führte zu einem Wechsel der Symbolik: Bezugsobjekt für die Einung des Landes war nicht mehr der König, Bezugsobjekt wurde die Nation.74 Diese Erkenntnis reiht sich jedoch in die Beobachtung ein, dass die Republik die Monarchie dann ersetzte, als die Krone ihrem Ziel, für Einung und Unteilbarkeit im Staatsgebiet zu sorgen, nicht mehr nachkommen konnte.75

  1. Lemaire führt hierzu aus, dass der Begriff wohl schon im Mittelalter existiert habe, jedoch in einer stärker etymologischen Beschreibung des „Souveräns », vgl. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 29. [↩]
  2. Etwa durch: Rousseau, Du Contrat Social, ou principes du du droit politique, 1896, S. 45ff.; vgl. dazu: F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 29. [↩]
  3. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 28; So stellt Bodin bezogen auf das Konzept der Souveränität folgendes fest: „So stellen wir fest, dass nur derjenige vollständig souverän ist, der nicht auf andere Weise gebunden ist. “; Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 168, bezogen auf das Konzept der Souveränität vgl. S. 161ff.; Picot, Cardin le Bret (1588-1655) et la Doctrine de la Souveraineté, 1948, S. 141ff. [↩]
  4. Tommaseo, Relations des ambassadeurs vénitiens sur les affaires de France au XVIe siècle, 1838, S. 271; bereits zitiert in: Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 32f. [↩]
  5. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 28f. vgl. hierzu auch vertieft Unterpunkt bb) in diesem Abschnitt. [↩]
  6. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 168; auch zitiert in F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 28. [↩]
  7. Philipp (Hrsg.), Debatten um die Souveränität, S. 123. [↩]
  8. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  9. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 35. [↩]
  10. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  11. Vgl. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 35f.; so ähnlich auch Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  12. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34f. [↩]
  13. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 122; auch zitiert in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; in diesem Sinne auch rezipiert in Le Bret, Les oeuvres de messire C. Le Bret, 1643, S. 1. [↩]
  14. Vgl. etwa Bodin, Les six livres de la république, 1593, 253, 264, 281; zum Rückgriff auf Aristoteles vgl. auch Réal de Curban, La science du gouvernement, 1762, S. 350ff. [↩]
  15. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  16. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 122. [↩]
  17. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34. [↩]
  18. Vgl. zu dieser Diskussion insbesondere Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 938f.; auch festgestellt von Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; anders hingegen sieht es Moreau-Reibel in: Jean Bodin et le droit public comparé dans ses rapports avec la philosophie de l’histoire, 1933, S. 152, der die Lehren Bodins zur Souveränität unabhängig von einer bestimmten Staatsform begreift. [↩]
  19. Der Begriff des Trägers der Staatsgewalt meint keine konkrete Person, sondern das Organ, das hierhinter steht. Die inklusive Form wird daher hier und im Folgenden nicht verwendet. [↩]
  20. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  21. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; vgl. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 938f. [↩]
  22. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34; vgl. auch Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 122; in Olivier-Martin, Histoire du droit français, 2. Aufl. 1951, S. 336 lautet es « l’autorité royale est une, impartageable et incommunicable ». [↩]
  23. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 266; vgl. auch F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  24. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34; Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33; Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 122. [↩]
  25. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  26. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 35; vgl. auchMoreau-Reibel, Jean Bodin et le droit public comparé dans ses rapports avec la philosophie de l’histoire, 1933, S. 152; vgl. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 938f.; F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  27. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  28. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 35. [↩]
  29. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  30. Vgl. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34; zur Absolutheit der Souveränität vgl. im Detail Réal de Curban, La science du gouvernement, 1762, S. 349. [↩]
  31. So heißt es in A. Lemaire, Les Lois Fondamentales de la monarchie Française, 1907, S. 289 etwa: „Il est à peine besoin de dire que le principe monarchique est une loi fondamentale de l’ancien régime. Il en est une loi fondamenteale naturelle: car il n’a jamais été décrété par personne; il est même tellement que pendant longetemps on l’a considéré comme une loi fondamentale essentielle de la société chrétienne“ und weiterhin „L’unité de pouvoir découle de la nature même de la souveraineté“; vgl. auch F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 33; vgl. in diesem Sinne auch Olivier-Martin, Histoire du droit français, 2. Aufl. 1951, S. 335f. [↩]
  32. Vgl. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 29. [↩]
  33. Vgl. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 35; vgl. etwa Pègues in Pègues (Hrsg.), Commentaire Français Littéral de la Somme théologique de saint Thomas d’Aquin, 1908 (297f.); oder Aquin, Somme théologique, 1984, S. 124; oder Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 268f. [↩]
  34. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33. [↩]
  35. Moreau-Reibel, Jean Bodin et le droit public comparé dans ses rapports avec la philosophie de l’histoire, 1933, S. 152. [↩]
  36. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34; Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 122; mit etwas anderen Worten Olivier-Martin, Histoire du droit français, 2. Aufl. 1951, S. 336. [↩]
  37. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  38. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 34. [↩]
  39. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34, hier lautet es „Dieu étant un et simple dans son être, on ne peut douter que le gouvernement qui imite le sien, ne soit le meilleur et le plus parfait »; vgl. auch Mestre in L’association française des historiens des idées politiques (Hrsg.), Actes du second colloque de Toulouse (22-23 Octobre 1982), 1982, S. 101 (112). [↩]
  40. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35. [↩]
  41. Le Bret, Les oeuvres de messire C. Le Bret, 1643, S. 34; auch zitiert in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34; und in F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 36; zur Unteilbarkeit eines Punkts äußerte sich bereits Aquin, La théologie de saint Thomas ou Exposition de la « Somme théologique » en français / par l’abbé Georges Malé, 1857, S. 116. [↩]
  42. Vgl. Bodin, Les six livres de la république, 1593, S. 279; so auch F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 37. [↩]
  43. Vgl. Le Bret, Les œuvres de messire C. Le Bret, 1643, S. 1f.; sowie Réal de Curban, La science du gouvernement, 1762, S. 249f.; in diesem Sinne auch wiedergegeben in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 33f. [↩]
  44. Le Bret, Les œuvres de messire C. Le Bret, 1643, S. 60; so auch Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34. [↩]
  45. Zum Widerstand gegen Ludiwig den XVI während der Finanzreform vgl. etwa Stone, The French Parlement and the Crisis of the Old Regime, 1986, S. 3ff.; zum Machtzuwachs der grand chambre zwischen Louis XII und Henry IV, vgl. Shennan, The Parlement of Paris, 1968, S. 33; zur Rolle der Parlements bei der Abschaffung der Monarchie vgl. Stone, The Parlement of Paris, 1774-1789, 2011, S. 3ff.; zur Entstehung des parlements de Paris vgl. außerdem im Detail Ducoudray, Les origines du parlement de Paris et la justice aux XIIIe et XIVe siècles, 1902; sowie É. Laferrière, Traité de la juridiction administrative et des recours contentieux, 1887, S. 110ff. [↩]
  46. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34. [↩]
  47. Vgl. zu dieser Synergie nach Bodin, zwischen Gottes Reich und dem französischen Königreich auf Erden, in Abgrenzung zu Montesquieus Theorie der Staatsgewalt: Chevallier, Histoire des idées politiques, 1953, S. 84ff.; hierzu auch Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34. [↩]
  48. F. Lemaire, Le principe d’indivisibilité de la République, 2010, S. 37. [↩]
  49. Mestre in L’association française des historiens des idées politiques (Hrsg.), Actes du second colloque de Toulouse (22-23 Octobre 1982), 1982, S. 101 (113), im Original lautet es „le plus opposé à la division qui est le plus grand fléau des sociétés civile“; auch zitiert in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34. [↩]
  50. Vgl. hierzu Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 34f.; Tocqueville, L’Ancien Régime et la Révolution, 2002, S. 98ff. [↩]
  51. Vgl. Mestre in L’association française des historiens des idées politiques (Hrsg.), Actes du second colloque de Toulouse (22-23 Octobre 1982), 1982, S. 101 (108); Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35. [↩]
  52. Rigaudière, Charles VII ordonne la rédaction des coutumes de France – Montils-lès-Tours, avril 1454, https://francearchives.gouv.fr/pages_histoire/38645; Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35. [↩]
  53. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35. [↩]
  54. Vgl. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35ff. [↩]
  55. Pègues, Commentaire français littéral de la Somme théologique de saint Thomas-d’Aquin, 1907-1931, 297f., 300ff.; Aquin, Somme théologique, 1984, S. 125ff. [↩]
  56. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35; Tocqueville, L’Ancien Régime et la Révolution, 2002, S. 98ff. [↩]
  57. Vgl. Hintze, Staatseinheit und Föderalismus im alten Frankreich und in der Revolution, 1928, S. 174; Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35f. [↩]
  58. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35f.; vgl. auch Chevallier in Queneau (Hrsg.), La France et les français, 1972 (1068); vgl. im Detail zur Einheitsbildung der französischen Nation bis zum Ende der Monarchie Mousnier in Queneau (Hrsg.), La France et les français, 1972 (1022ff.). [↩]
  59. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35; Tocqueville, L’Ancien Régime et la Révolution, 2002, S. 93. [↩]
  60. Chevillard, Etudes d’administration, 1862, S. 103; auch zitiert in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36. [↩]
  61. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36f. [↩]
  62. Grimm Leviathan 2004, 448 (448). [↩]
  63. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 35; Tocqueville, L’Ancien Régime et la Révolution, 2002, S. 98ff.; vgl. Chevillard, Etudes d’administration, 1862, S. 181ff. [↩]
  64. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36; zu den Werten der Ehre und der Unteilbarkeit vgl. Péguy, Œuvres en prose, 1961, S. 1250f. [↩]
  65. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36f. [↩]
  66. Vgl. Mousnier in Queneau (Hrsg.), La France et les français, 1972, S. 1022 (1061). [↩]
  67. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36; Péguy erklärt dennoch, dass der Angriff nach außen im Gegensatz zu einer pazifistischen Einstellung zum Ausland die Einung des Landes vorantreibt, so sei eine pazifistische Republik von vornherein eine teilbare Republik, Péguy, Oeuvres en prose, 1961, S. 1251f. [↩]
  68. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 37. [↩]
  69. Vgl. etwa zu den regionalen Parlements Stone, The French Parlement and the Crisis of the Old Regime, 1986, S. 3ff. [↩]
  70. Gaxotte, La Révolution française, 2014, S. 18, hier lautet es: „Le royaume est un par la personne du souverain mais multiple par ses institutions »; auch zitiert in Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 37. [↩]
  71. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 37. [↩]
  72. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 37; vgl. Gaxotte, La Révolution française, 2014, S. 17. [↩]
  73. Zur versuchten Finanzreform vgl. Stone, The French Parlement and the Crisis of the Old Regime, 1986, S. 3ff.; Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 38. [↩]
  74. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 38. [↩]
  75. Debbasch, Le principe révolutionnaire d’unité et d’indivisibilité de la République, 1988, S. 36f. [↩]

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Table des matières

  • 1. Jean Bodin – Vater der Unteilbarkeit?
  • 2. Adaptationen der Theorie Bodins: von der Unteilbaren Staatsgewalt zum politischen Zentralismus

About Madeleine Lasserre

Madeleine Lasserre absolvierte eine Cotutelle-Promotion zum französischen Verfassungsrecht an der Universität Münster sowie an der Université Paris Nanterre. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für internationales und vergleichendes öffentliches Recht der Universität Münster.

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  • 1. Jean Bodin – Vater der Unteilbarkeit?
  • 2. Adaptationen der Theorie Bodins: von der Unteilbaren Staatsgewalt zum politischen Zentralismus

Madeleine Lasserre

Madeleine Lasserre absolvierte eine Cotutelle-Promotion zum französischen Verfassungsrecht an der Universität Münster sowie an der Université Paris Nanterre. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für internationales und vergleichendes öffentliches Recht der Universität Münster.

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